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Chipaktion zum Sonderpreis
Für Tierfreunde, die sicher gehen möchten, daß ihre vierbeinigen Lieblinge jederzeit problemlos und einwandfrei identifiziert werden können, bieten der Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede und Grasberg e.V. und sein Vereinstierarzt Dr. Drees am 17. Mai eine besondere Aktion: Von 14.00 bis 17.00 Uhr besteht am Sonntag vor dem Himmelfahrtstag die Möglichkeit, Hund oder Katze zum Sonderpreis von € 10.- mit einem Chip versehen zu lassen, der das Tier unverwechselbar macht. So kann es auch jederzeit wieder Frauchen oder Herrchen zugeordnet werden, wenn es einmal abhanden gekommen ist.
Möglich wird die Aktion durch einen großzügigen Spender, der ein Kontingent dieser Chips gestiftet hat.
Ort der Veranstaltung ist die Tierarztpraxis Dr. Drees/Dr. Brandenburger, Udo-Peters-Weg 3, 27726 Worpswede. Interessierte Tierfreunde sollten den Impfpass des Vierbeiners mitbringen. Der Chip-Code wird an Ort und Stelle registriert und kann dann jederzeit abgerufen werden. Ehrenamtliche des Tierschutzvereins unterstützen die Aktion durch einen Verkauf von Kaffee und Kuchen. Und Eingeweihte wissen längst, daß diesem Angebot nur schwer zu widerstehen ist … Weitere Aktionen dieser Art sind vorgesehen. Soweit die Ankündigung.
Eine erste Bilanz:
Die Aktion war ein voller, auch für den Tierschutzverein kaum erwarteter, Erfolg: Immerhin 52 Tieren wurde in drei Stunden der Chip gerade mal in Reiskorngröße mit dem ganz individuellen Erkennungssignal im Halsbereich unter die Haut transplantiert - eine Aktion, die für Hund oder Katze kaum spürbar ist und deutlich schneller abläuft, als eine Injektion. Werbefachleute würden vielleicht sagen "... und er hat gar nicht gebohrt".
Hinter dem Tresen der Tierarztpraxis standen ausnahmsweise Ehrenamtliche des Tierschutzes, die 1. Vorsitzende Marion Weigel und die 2. Vorsitzende Diana Link. Sie gaben die Registrierformulare aus und sammelten sie ausgefüllt wieder ein. Die Tierschützer sehen sich durch das volle Wartezimmer darin bestärkt, die Aktion bei Gelegenheit zu wiederholen. Viel wichtiger ist ihnen und allen Beteiligten aber die Hoffnung, daß viele, möglichst alle Tierfreunde mit Mieze oder Bello frühzeitig zu ihrem Tierarzt gehen um den Chip setzen zu lassen. Denn danach ist jederzeit gewährleistet, daß die Vierbeiner stets und eindeutig beweisbar identifiziert werden können - sei es, wenn sie sich einmal zu weit entfernt haben,
(hoffentlich nie) nach einem Unfall, wenn sie gestohlen wurden oder gar in Gefahr geraten sein sollten , als Versuchstiere mißbraucht zu werden.
Wichtig:
Der Chip ist stets so etwas wie der "Personalausweis" des Tieres und fälschungssicher ist er auch!
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