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Kleidersammler unterwegs
"Quo Vadis - Vereinte Jugend- und Altenhilfe" heißt der Verein, hat seinen Sitz im württembergischen Esslingen und nennt sich eine "Dienstleistungs GmbH". Seine Internetpräsenz http:// www.quo-vadis-ev.de/ verbreitet ein Bild von Gemeinnützigkeit, sozialer Solidarität und Seriosität. In unseren Breiten tritt der Verein als Veranstalter von Kleidersammlungen auf, just dieser Tage - März 2009 - im Lilienthaler Ortsteil Worphausen. Ein Nachbar vergleicht diese Tätigkeit eines Süddeutschen Vereins mit einer fiktiven Altpapiersammlung der Grasberger Jugend im bayerischen Starnberg.
Die Sammelkörbe stehen also wieder einmal vor den Grundstücken. Mitmenschen, die sich gern auch im Internet informieren, berichten, es sei aufgefallen, daß just an den Sammeltagen nicht nur die mehr oder weniger gefüllten Behälter eingesammelt würden. Auch Haustiere - Katzen und Hunde - kämen an solchen Tagen in größerer Zahl abhanden, als zu anderen Zeiten. Ein böser Verdacht - bewiesen oder auch unbewiesen - steht öffentlich im Raum. Ausgesprochen wird er - unter anderem - in den Websites www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de, oder auch www.katzenfreunde-gegen-katzenklau.de und www.pfotenundfell.de/. Die Veröffentlichungen - zutreffend oder auch nicht - reichen bis hin zu konkreten Warnungen vor Sammlungszeiten an bestimmten Orten - auch in unserem Umfeld.
Was ist vorsorglich zu tun? Radikalere Zeitgenossen empfehlen, die Sammelkörbe zu vernichten. Jedermanns Sache ist dies wohl nicht. Kaum zu beanstanden ist aber wohl, die Körbe einzusammeln, und sie anderweitig - abseits der eigenen Grundstücke zu stapeln. Das hält Verdächtige von den Grundstücken und somit von den eigenen Tieren fern, schädigt aber jene nicht, die wirklich nur Kleidungsstücke und nicht Vierbeiner sammeln wollen. Und es ist sicherlich wirkungsvoller, als nichts zu unternehmen und dann auch niemandem zu nutzen. In jedem Fall ist Nachbarschaftshilfe angesagt.
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