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Quarantänestation nun endlich betriebsfähig
Was lange währt, wird endlich gut - wenn diese Volksweisheit zutrifft, sollte die am ersten Juni-Wochenende in Betrieb genommene Quarantäne- station auf dem Gelände unseres Katzenhauses besonders gut geworden sein. Und die Besucher, die aus diesem Anlaß zahlreich zum Katzenhaus gekommen waren, schienen überzeugt zu sein.
Neue Boxen, die besonders leicht zu reinigen und desinfizieren sind, wurden in das ursprüngliche Futterhaus eingebaut, dessen Vorräte in ein neues Holzhaus ausgelagert worden sind. Die Tierpflegerinnen verfügen dort über fließend warmes und kaltes Wasser, das ganze Haus wurde zusätzlich isoliert, eine Heizung steht zur Verfügung
und selbstverständlich haben die dort unterzubringenden Tiere durch eine Katzenklappe auch Auslauf ins Freie - ebenso selbstverständlich auch dort getrennt von den übrigen, also den gesunden Pfleglingen.
Die Tierarztpraxis Dr. Drees/Dr. Brandenburger - bekanntlich unsere Vereinstierärzte steuerten zur Ausstattung einen professionellen Behandlungstisch mit allen technischen "Schikanen" bei.
Wie alles begonnen hatte, schilderte Katzenhaus-Betreuerin Kathrin Schulze eindringlich in ihrer Begrüßungsansprache: Im vergangenen Jahr 2008 war das zu jener Zeit sehr reichlich ausgelastete Katzenhaus von einer Welle von Katzenschnupfen bei Jungtieren förmlich überrollt worden - drei Tiere überlebten die Krankheit nicht. Immer wieder steckten erkrankte Jungkatzen die gesunden Vierbeiner an. Ein sehr dringlicher Anlaß, noch einmal über eine fachgerechte Quarantänestation nachzudenken, wie sie in jedes Tierheim gehört und eigentlich auch mit ganz bestimmten Kriterien - spezielle Hygienevorschriften und verläßliche Isolierung kranker Tiere - vorgeschrieben ist. Diesmal fanden sich Spender, die mit wirklich namhaften Beträgen halfen, das Projekt auf die Beine zu stellen - was immer an Arbeiten ehrenamtlich erledigt werden konnte, wurde kostensparend genutzt.
Grund genug für Kathrin Schulze, allen Beteiligten zu danken - auch ihrer Mit-Betreuerin Sigrid Eilers, die mit ihrem Organisationstalent so etwas wie die Bauleitung für das Projekt übernommen hatte. Ihren Dank hatte einleitend bereits die Vereinsvorsitzende Marion Weigel vor den zahlreichen Gästen ausgesprochen und die Gelegenheit genutzt, eindringlich um Interessenten/innen für die seit zwei Jahren vakante Geschäftsführung unseres Tierschutzvereins zu werben.
Für die Gäste und alle anderen Anwesenden wurden Würstchen auf dem Grill gebraten. Wer weniger deftige Kost bevorzugt, konnte sich bei Kaffee und Kuchen stärken - selbstgebackenem Kuchen wohlgemerkt - denn der ist ja - abseits von der selbstgestellten Aufgabe des Tierschutzes inzwischen so etwas wie ein zweiten Markenzeichen des Vereins geworden.
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