Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede und Grasberg e.V.


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Tätigkeitsbericht 2007

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Tätigkeitsbericht für 2007
(Vortrag der 1. Vorsitzenden Marion Weigel in der Jahresmitgliederversammlung am 5.6.2008)


Der Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede und Grasberg e.V. (im Folgenden TSV) hat 2007 169 Katzen, 47 Hunde, 5 Kaninchen, 4, Meerschweinchen, 9, Vögel, 2, Schafe, 4 Schildkröten, 2 Hängebauchschweine, mehrere Igel und 1 Waldkauz aufgenommen!

Im Einzelnen:

Katzen: aufgenommen vermittelt verst/ eingeschl. zur.an Eigent. beim Finder geblieb. Bestand 31.12.
2007: 169 aufg. 140 verm. 13 verst. 2 zur. 5 gebl. Best. 26
2006: 105 aufg. 98 verm. 6 verst. 1 zur. 6 gebl. Best. 19
64 Katzen mehr als im Vorjahr!
Hunde:
2007: 47 aufg. 3 verm. 2 verst. 42 zurück
2006: 4 aufg. 1 verm. 3 zurück

Von diesen Hunden waren nur 2 Hunde gechipt und nur 2 Hunde hatten eine Steuermarke
Ein Hund wurde tot in einem Graben gefunden, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte.
Ein Hund musste auf Grund seines schlechten Zustandes erlöst werden - mit Einverständnis des
Besitzers

Kaninchen: aufgenommen vermittelt verst./eingeschl./ zur.an Eigent. b.Finder gebl. Bestand 31.12.
2007: 11/6 aus 2006 aufg. 4 verm. 2 verst. Bestand 5
2006: 9 aufg. 2 verm. 1 verst. Bestand 6

Meerschweinchen:

2007: 4 aufg. 3 verm. Bestand 1

Etwa 20 Kaninchen und 30 Meerschweinchen nimmt Frau Barbara Franzke noch jährlich zusätzlich privat auf

Andere Haustiere:
2 Vögel wurden von unserer Tierfreundin Frau Geertje Winkelmann aufgenommen
2 Schafe fanden nach längerer Suche ihren Besitzer wieder
4 Schildkröten haben ein neues Zuhause gefunden
2 Hängebauchschweine waren nach dem Sturm "Cyrill" entwischt und wurden zurückgebracht

Tierschutzfälle
1 Katze musste an einer stark befahrenen Strasse aus einem hohen Strassenbaum gerettet werden
7 Tauben wurden verletzt aufgenommen, aufgepäppelt, 2 Tauben gingen an den Besitzer zurück
Mehrere Igel wurden gut durch den Winter gebracht
1 Waldkauz wurde in Lilienthal hinter dem Friedhof gefunden, eingefangen und da er sehr
geschwächt war, zum Tierarzt gebracht und von dort aus zum Falkner, der ihn aufpäppelte
und wieder am Fundort aussetzte

Unsere Tierschutzbeauftragte hatte 2007 - 181 Einsätze und fuhr mit ihrem eigenen PKW 5.300 km
(überwiegend Einsätze für Katzen) - Hilfe bei Überpopulation, schlechter Haltung, Kastrationsaktionen
1 Kuh war in einem so schlechten Zustand, dass sie sofort eingeschläfert werden musste
1 Pferd wurde am folgenden Tag von seinen Leiden erlöst.
Wir unterstützten Menschen, die zu viele Tiere oder Wildtiere aufgenommen hatten, mit Futter,
Katzenstreu, Fahrten zum Tierarzt usw.

Öffentlichkeitsarbeit
Presse: Wir haben weiterhin einen sehr guten Kontakt zu unseren Regionalzeitungen und konnten daher sehr
oft über unsere Aktionen berichten. Dank unseres Pressesprechers haben wir eine sehr gute
Webseite, www.tierschutz-lilienthal.de. Bis Mai 2008 hatten wir fast 12.000 Besucher
(seit Juli 2007). Wir konnten weiterhin den guten Kontakt zu unseren Bürgermeistern/unserer Bürger-
meisterin und unseren Ortsamtsleitern ausbauen. Wir arbeiten eng mit anderen Tierschutzvereinen
zusammen. Erstmalig konnte unsere Zeitung im neuen Format und Design rausgebracht werden.
Damit sprechen wir noch mehr Tierfreunde an. Durch all diese Aktionen werden nicht nur immer mehr
Tierfreunde auf uns aufmerksam, sondern zum Beispiel auch Radio Bremen. Im "Bremer Tierladen"
konnten wir unseren Verein vorstellen und auch so wieder viele Tierfreunde erreichen.

Veranstaltungen:
Auch 2007 hat sich unser Verein wieder an diversen Veranstaltungen in unseren drei Gemeinden
beteiligt - verkaufsoffene Sonntage in Lilienthal, open-air-galerie in Worpswede und Blütenfest in
Grasberg-. Der Erlös aus diesen Veranstaltungen fließt direkt in unsere Kastrationsaktionen.

Kastrationsaktionen: Die Verhinderung von Tierleid, ausgelöst durch eine Überpopulation freilebender Katzen, war auch im Jahr 2007 ein zentrales Anliegen des TSV. Es fanden mehrere größere Kastrationsaktionen statt.
Da unser Budget mal wieder hinten und vorne nicht reichte, waren diese Aktionen nur dank eines
besonderen privaten Engagements und durch die Einnahmen aus unserer Veranstaltungen finanzierbar.

Katzenhaus: Im Katzenhaus gab es 2007 gleich mehrere Veranstaltungen. Da im letztes Jahr verschiedene
Aufgaben im Verein neu verteilt wurden, trafen sich alle Aktiven zu einem Erfahrungsaustausch im
Katzenhaus. Die Paten wurden ins Katzenhaus eingeladen und konnten sich vor Ort ein Bild von
unserer Arbeit machen. Es gab mehrere Treffen mit den Aktiven im Katzenhaus zum Gedankenaus-
tausch und natürlich wieder unsere Katzenweihnacht.

Patenschaften: Wir konnten 2007 wieder etliche Paten für unsere Schützlinge gewinnen. Zur Zeit haben wir 31 Paten, die ihre Patenkinder nicht nur finanziell unterstützen, sondern sich auch persönlich um sie kümmern.
Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir auch für Hunde und Kaninchen Paten finden
konnten.

Tierheimplanung : Nach endlosen Verhandlungen mit den Vertretern des Landkreises, der Gemeinden Ritter-
hude, Hambergen, Schwanewede, Osterholz-Scharmbeck, Lilienthal, Worpswede, Grasberg,
Tiere in Not und unserem Trägerverein mit dem Thema "Wie bekommen wir ein Tierheim für
für den gesamten Landkreis finanziert - unter der Berücksichtigung der vorhandenen Mittel
der beiden beteiligten Vereine" haben wir folgendes Angebot bekommen:

Tiere in Not
50.000 EURO mtl. Zahlung für die aufgenommenen Fundtiere
Gegenleistung: Aufnahme der Fundtiere bis zur Kapazitätsgrenze und gegenseitige Unterstützung

Trägerverein "Tierheim OHZ" 30.000 EURO mtl. Zahlung für die aufgenommenen Fundtiere
Gegenleistung: Aufnahme aller übrigen Fundtiere im Landkreis, aller Abgabetiere und aller Großtiere
sowie gegenseitige Unterstützung

Mit diesem Angebot hätten beide "Vereine" ihre Objekte fertigstellen können. Weiterhin selbstständig ihre Tierheime leiten und verwalten können. Wir sollten nur zusagen, dass wir uns gegenseitig unterstützen würden - evtl. gemeinsame Futtereinkäufe, Vermittlung von Tieren, Tierarztfahrten usw.

Für uns ist eine gegenseitige Unterstützung in Tierschutzvereinen selbstverständlich. Die mtl. Zahlung wäre höher gewesen, als unsere jetzigen Zuschüsse und auf 30.000 EURO wollten und können wir nicht verzichten. Deshalb haben wir das Angebot angenommen.

Für uns unfassbar - der Verein Tiere in Not hat dieses Angebot abgelehnt.
Damit steht leider auch unser Angebot nicht mehr.

Aktueller Stand:

Die Vertreter der Stadt Osterholz-Scharmbeck wollen zur Zeit mit dem Verein Tiere in Not zusammenarbeiten. Wir sind weiterhin mit den Vertretern der restlichen Gemeinden im Gespräch. Wir haben nicht nur die finanzielle Unterstützung des Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Herrn Wolfgang Apel, sondern auch die Unterstützung des 1. Vorsitzenden der Tierärzteschaft Osterholz, Herrn Dr. Michael Drees. Besonders freuen wir uns über die Unterstützung unserer Mitglieder und dem positiven Feedback aus der Bevölkerung. Über die neuesten Entwicklungen berichten wir auf der Jahreshauptversammlung.


Mitglieder und Spenden

Wir haben zur Zeit 292 Mitglieder. In den Spendendosen des Verein befanden sich 2007 - 833,44 EURO (2006-727,00 EURO) Die Aktiven unseres Vereins leisteten im Jahr 2007 ungefähr 12.000 Arbeitsstunden.

Grasberg, 10. Mai 2008

Für den Vorstand: Marion Weigel

























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