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Nach vier Jahren – endlich Licht am Ende des Tunnels !
Am 9. März 2005 hatte in Osterholz-Scharmbeck die Gründungsversammlung des Vereins „Tierheim Osterholz e.V.“ stattgefunden. Als Trägerverein der beiden Tierschutzvereine OHZ sowie Lilienthal, Worpswede und Grasberg sowie von Einzelmitgliedern hat sich diese Institution bekanntlich das Ziel gesetzt, für den Landkreis Osterholz ein gemeinsames, vom Kreis und allen sieben Kommunen getragenes Tierheim zu schaffen. Voller Optimismus der Gründertage hatte sich seinerzeit niemand vorstellen können, wie viele Hindernisse zu überwinden waren und wie lang der Weg sein würde.
Lange Zeit ungelöst blieb die Beschaffung eines Grundstücks, nachdem der einzige Mitbewerber um ein geeignetes Gelände, die ehemalige Bundeswehr-Raketenstellung nahe Buschhausen, mit allen Teilungsvorschlägen nicht einverstanden gewesen war. Und das ursprüngliche Konzept des Landkreises, ein Modell auf der Grundlage der Kooperation aller Kommunen und aller Tierschutzvereine zu realisieren, scheiterte daran, daß die Kreisstadt und der Verein „Tiere in Not“ einen eigenen Weg bevorzugten.
Die Suche nach Alternativen führte nun wohl zum Erfolg. Rechtsanwältin Dr. Agnes Hillmer, die 1. Vorsitzende des Trägervereins, konnte in der Jahreshauptversammlung des von ihr ebenfalls geleiteten Tierschutzvereins OHZ e.V. mitteilen, ein geeignetes Grundstück sei gefunden, und einen fertigen Vertragsentwurf mit den sechs Landkreiskommunen außerhalb der Kreisstadt gebe es auch bereits. Es handelt sich um einen Resthof in der Gemeinde Worpswede, auf dem ca. 20 Hunde und 60 Katzen Platz finden könnten. Was wohl ausreichend sein dürfte, da ein solches Tierheim ja – ohne die Kreisstadt – für gerade noch zwei Drittel des Landkreises zuständig sein würde und es ja auch weiterhin das Katzenhaus in Lilienthal geben wird. Der Trägerverein kann das Grundstück kaufen, sobald eine Bauvoranfrage hinsichtlich der geplanten Nutzung als Tierheim vom Landkreis positiv beantwortet und der Vertragsentwurf mit den Kommunen von Worpswedes Bürgermeister Schwenke noch einmal juristisch geprüft und abgesegnet sein wird. Beides – so hört man – dürfte kaum ein Problem sein und die Finanzierung ebenfalls wohl nicht.
Beim Trägerverein „Tierheim Osterholz e.V.“ rechnen die Verantwortlichen nun damit, daß bis zum Sommer alles – Grunderwerb samt Finanzierung und Verträge – in trockenen Tüchern sein wird. Und man setzt nun alle Hoffnungen darin, das vor vier Jahren gesetzte Ziel nun endlich erreichen zu können, denn – so Agnes Hillmer abschließend – anderenfalls werde das Thema wohl „passé“ sein – was sich wohl niemand ernstlich wünschen kann.
(vgl. dazu auch unter " Verein/Kontakt - JMV 2009")
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